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Mein Schwur und Gebet

Ich weiß es nicht, wie man Ketten trägt,
Die ein höhnender Gegner uns auferlegt,
Und will’s nicht wissen.
Ich weiß noch nicht, wie man Ketten bricht
Ich weiß nur das eine: Ich dulde sie nicht!
Es gibt kein Müssen.

Solange ich denke und atme und bin,
Hat das Leben für mich nur den einen Sinn:
Die Ketten zu brechen!
Und was ich auch tue bei Tag und bei Nacht,
Ich habe nur einen Gedanken gedacht:
Die Schande zu rächen.

Auf daß, wenn dereinst es zum Sterben geht,
Sich erfülle mein Schwur und mein heilig Gebet,
Daß am Ende der Tage
Ich treu meiner Heimat Gebote erfüllt,
Und daß ich rein meines Hauses Schild
Zu den Vätern trage.

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